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Amphibien und Reptilien in Vorarlberg

09.05.2011 | Keine Kommentare

Hallo Ihr Lieben :-)
Habe via Facebook von den Naturfreunden Vorarlbergs einen interessanten Link geteilt bekommen. Darin geht es um Amphibien und Reptilien in Vorarlberg. Zugegeben: Als Laie habe ich nicht wirklich eine Ahnung von diesen heimischen Tieren - und wie ist es mit euch?

Kompetenter Ansprechpartner: Die inatura

Im Auftrag der “inatura Erlebnis Naturschau Dorbirn” wurde vom Umweltbüro von Markus Grabher und seinem Team, eine sehr gute Abhandlungen mit schönem Fotomaterial erstellt. Als Ergebnis dieses Projektes ist 2008 eine Rote Liste der Reptilien und Amphibien Vorarlbergs erschienen, die die Gefährdung der heimischen Arten aufzeigt und die Grundlage für gezielte Artenhilfsmaßnahmen bildet.
Daher kam mir die Idee eine kleine Serie mit diesen Wechselblütlern mit Auszügen aus der Homepage des Umweltbüros zu starten…

Für Fragen steht euch die inatura Fachberatung gerne zur Verfügung.
 
Heimische Arten
Sechs Reptilien sind in Vorarlberg heimisch: Blindschleiche, Zauneidechse, Bergeidechse, Ringelnatter, Schlingnatter und Kreuzotter. Dazu gibt es noch Migranten wie die Mauereidechse, Gelbwangen- und Rotwangenschildkröte. Diese Vorkommen gehen auf ausgesetzte Tiere zurück.
Amphibienarten gibt es elf in Vorarlberg. Und das wären: Grasfrosch, Teichfrosch, kleiner Wasserfrosch, Seefrosch, Laubfrosch, Erdkröte, Gelbbauchunke, Bergmolch, Teichmolch, Kammmolch und Alpensalamander.
 

Der Grasfrosch (Rana temporaria)
Grasfrösche bevorzugen als Laichgewässer meist sonnige Tümpel mit flachen und vegetationsreichen Stellen. Auch Pfützen und langsam fließende Bäche in allen Höhenlagen werden genutzt. Erwachsene Tiere suchen nach einer Ruhepause etwa Ende April ihren Sommerlebensraum auf. Dort leben sie hauptsächlich nachtaktiv in feuchten Wäldern und Wiesen. Immer wieder sind sie auch in Äckern, Gärten oder Parks anzutreffen. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Würmer, Schnecken, Spinnen, Insekten und Asseln. Der Grasfrosch ist der häufigste Lurch in Vorarlberg. Seine Häufigkeit verdankt er seiner großen Anpassungsfähigkeit.

Merkmale

  • braun oder rötlich- bis gelbbraun, oft mit dunklen Flecken
  • meist großer dunkler Schläfenfleck
  • waagrecht-elliptische Pupillen
  • Körpergröße 6 - 10 cm

 
Fortpflanzung
Wie verabredet finden sich fast alle Tiere zur gleichen Zeit ab Mitte Februar am Laichgewässer ein und bilden eine “Laichgesellschaft”. Nicht einmal Eis und Schnee können die Tiere auf ihrer Wanderung aufhalten - sie sind die ersten Amphibien an den Gewässern. Das Laichgeschäft geht ziemlich leise vonstatten. Da den Grasfröschen äußere Schallblasen fehlen, die ihre Stimme verstärken, lassen sie nur ein dumpfes “Knurren” vernehmen. Jedes Weibchen legt einen, manchmal auch zwei Laichballen mit 700 bis 4.500 Eiern. Aus den an der Wasseroberfläche schwimmenden Klumpen schlüpfen braun-schwarze, mit metallischen Punkten gesprenkelte Kaulquappen.
 
Feinde und Gefährdung
Die Liste der Feinde ist lang: Vögel, Ringelnatter, Forelle, Fuchs, Dachs, Iltis und Wanderratte stellen den Fröschen nach. Seitdem bei uns die Jagd auf Frösche für Froschschenkel eingestellt wurde, sind vor allem intensive Landnutzung und Straßenverkehr Gefahrenquellen. Wer Pfützen und Teiche aufgeschüttet oder trockenlegt, nimmt den Fröschen die Laichmöglichkeiten.
 

Verbreitung in Vorarlberg

Wünsche euch noch einen wunderschönen Frühsommertag - genießt ihn - denn gegen Wochenende wird es angeblich wieder kalt mit Schneefall bis 1000 Meter…

Eure Karin

Mein heutiger Musik-Tipp: Schön mitwippen…ungemein entspannend…

  Macy Gray - I try

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