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So feiert ihr ein TIERLEIDFREIES Osterfest

22.04.2011 | Keine Kommentare

Hallo ihr Lieben! :-)

Von “Vier Pfoten” erhielt ich heute diese Presseaussendung. Möchte sie euch nicht vorenthalten. Bitte aufmerksam lesen, darüber nachdenken und auch entsprechend handeln…

Der festlich hergerichtete Ostertisch und das Osternest sind am Ostersonntag für Groß und Klein ein Grund für Freude und Genuss. VIER PFOTEN warnt jedoch vor fertiggefärbten Ostereiern. „Lassen Sie Ihre Kinder zu Ostern keine Käfigeier suchen!“, mahnt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „Fertiggefärbte Eier auf Märkten können aus dem Ausland kommen und aus Käfighaltung stammen. Am besten ist es, ungefärbte Eier aus (Bio-)Freilandhaltung zu kaufen und selber zu färben. Bei diesen Eiern kann man den Stempel gut lesen und sich für diejenige Haltungsform entscheiden, die den Hennen die artgemäßere Lebensform bietet.“ Hierbei ist besonders die erste Zahl des Stempelcodes wichtig, sie gibt Auskunft über die Haltungsform der Legehennen: Ein Ei mit der Zahl 3 am Beginn der Stempelung stammt aus tierquälerischer Käfighaltung und sollte nicht gekauft werden. Ansonsten gilt: Je niedriger die erste Zahl auf dem Stempel, desto besser die Haltung der Tiere. „2“ bedeutet Bodenhaltung, „1“ Freilandhaltung und „0“ ist die von VIER PFOTEN empfohlene Bio-Freilandhaltung.

Achtung auch bei Osterpinze und Co.: Diese Produkte enthalten oft Käfigeier. „Das Problem ist die fehlende Kennzeichnung bei solchen Fertigprodukten. Die Herkunft der Inhaltsstoffe muss nicht angegeben werden. Daher raten wir auch in diesem Fall dazu: Kaufen Sie die Zutaten einzeln und backen sie selbst. Nur so kann man wirklich sichergehen, dass für die Pinze kein Tier leiden musste“, erklärt Johanna Stadler: „Als einfache Grundregel gilt: Wo nicht klar Freilandei draufsteht, ist auch kein Freilandei drin.“

Auch der Osterschinken kann nach Tierleid schmecken. VIER PFOTEN empfiehlt, Fleisch aus (Bio-) Freilandhaltung und am besten ab Hof zu kaufen. So kann man selber kontrollieren, ob die Produktion auch hält, was sie auf der Verpackung verspricht. Es wäre aber auch denkbar, seine Lieben mit einem fleischlosen Ostergericht zu verwöhnen. Schauen Sie sich in Supermärkten nach pflanzlichen Fleischalternativen um – und lassen Sie sich überraschen.

Ein Osternest ist ohne Schokoeier und -hasen nicht komplett. Wer hier ganz sicher sein will, dass für die Herstellung der Schokolade keine Tiere leiden mussten, kann sich für Schokolade ohne Milch entscheiden. Hier gilt das Gleiche wie für die Osterpinze: Nachdem die Herkunft der Inhaltsstoffe nicht angegeben werden muss, ist die Gefahr hoch, dass die Milch in der Schokolade aus Intensivtierhaltung stammt.

Natürlich werden zu Ostern gerne Hasen und Kaninchen verschenkt – oftmals aus Plüsch oder auf Grußkarten. Doch leider befinden sich auch lebendige Tiere oft im Osternest. Kein Wunder: Kaum jemand kann den großen Augen, dem seidigen Fell und dem Sanftmut der kleinen Nager widerstehen. Doch Achtung, so sehr sich Ihr Kind auch einen „echten“ Osterhasen wünscht: Die niedlichen Langohren sind keine Kuscheltiere! VIER PFOTEN rät von einer spontanen Anschaffung von Haustieren ab. Schenken Sie Ihren Kindern stattdessen guten Gewissens Plüschhasen, die die Kinder auf Wunsch jederzeit begleiten. Anhand dieser Tiere kann der verantwortungsvolle Umgang mit lebenden Kaninchen vorbereitet werden. „Ein lebendes Tier sollte erst angeschafft werden, wenn alle Familienmitglieder bereit dazu sind und die Rahmenbedingungen für das Tier geschaffen wurden“, betont Johanna Stadler.

In diesem Sinne: FROHES OSTERFEST!

Eure Karin

Mein heutiger Musik-Tipp und als Erinnerung an einen der ganz Großen aus Österreich…

 Falco - Emotional

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